Nu sker det !!!
In Kopenhagen freut man sich auf die neue Saison. Trotz
eines mehr oder minder erfolgreichen Trainingslager und diversen Ausfällen,
Corona sei dank, will man in der Hauptstadt an bessere Zeiten anknüpfen. Die
Kaderplanung ist soweit abgeschlossen, auch wenn es mit dem Wunschspieler Jacob Sörensen leider nicht geklappt hat.
So wie wir von seinem Berater , im übrigen der gleiche wie David Alaba, kann
man in Kopenhagen den Gehaltsvorstellungen nicht nach kommen. Sein Weg wird wohl
in die Premier League führen, wo die Finanzkräftigen Investoren ansässig
sind.Trotz allem ist der Kader gut aufgestellt und man versucht dem einen oder
anderen Favoriten ein Bein zu stellen. Außerdem beobachtet man genau was sich
in Esbjerg tut. Durch den geschickten Schachzug Sören Lerby zu installieren,
muß man auf alles gefasst sein. In diesem Sinne: Nu sker det !!!
In den Startlöchern
Die Trainingslager sind überwiegent vorbei, die Mannschaften finden sich von Spiel zu Spiel und die Liga begibt sich langsam wieder in die Startformation. Auch in Esbjerg wurde hart für die neue Saison gearbeitet, in der Hoffnung den Schwung der letzten Saison mitnehmen zu können. Wir starten heute mit unserem Trainer und Teammanager Sören Lerby und erhoffen uns gleich wichtige Antworten für die neue Saison.
JydskeVestkysten: Sören wir hoffen du konntest dich gut erholen und hast Lust auf die neue Saison. Mit welchem Ziel startet Esbjerg in die kommende Spielzeit?
Sören Lerby: Also ganz ohne Fußball ist immer sehr schwer für mich und natürlich freue ich mich, das es jetzt endlich wieder los geht. Mit Blick auf mein Team und den gerade erst gestarteten Umbruch gehen wir mit dem Ziel ins Rennen, dieses Jahr denn nächsten Schritt zu machen und nicht mit den Abstiegsrennen zu tun zu haben.
JydskeVestkysten: Ihr habt einiges an Erfahrung verlohren, wie wollt ihr das auffangen?
Sören Lerby: Mit spielerischer Klasse und einer hohen Leistungsbereitschaft. Hier in Esbjerg steht man für harte und ehrliche Arbeit, das werden wir unseren Fans zeigen.
JydskeVestkysten: Ihr habt angekündigt als Ausbildungsverein ein neues Zeitalter antreten zu wollen. Ist es aber als Trainer nicht frustrierent, wenn die besten Jungs immer wieder weiter ziehen?
Sören Lerby: Wir sind hier in Dänemark und nicht in England, wo die Sponsoren schlange stehen. Um das zu ändern müsste sich hier einiges ändern und besonders in den Internationalen Wettbewerben müssten die Dänen mehr zeigen. So wie es jetzt ist, fehlen dir leider die Argumente.
JydskeVestkysten: Wem traust du den als nächstes den Srung zu?
Sören Lerby: Wir haben einige tolle Jungs im Team aber ich denke Jacob Sörensen wird nicht mehr lange zu halten sein.
JydskeVestkysten: Wenn wir erst auf dem Weg in eine bessere Zukunft sind, wer spielt denn deiner Meinung nach diese Saison um die Titel?
Sören Lerby: Na erst einmal die Üblichen Verdächtigen, also Christiania, Lyngby und Nordsaelland. Von den Möglichkeiten muss man sehen, was beim FC Kopenhagen so passiert, der ist für mich ein Geheimfavorit.
JydskeVestkysten: ...und Esbjerg landet wo?
Sören Lerby: Dort wo sie es sich am Ende verdient haben.
Start gelungen!
Nachdem man mit 2 Siegen aus 3 Spielen gestartet ist, sieht
man fast nur zufriedene Mienen auf dem Sportgelände des FC Kopenhagen. Auch
wenn der eine oder andere Spieler abgesagt hat, ist eine starke Truppe zusammengekommen.
Die restlichen Plätze werden mit jungen Talenten gefüllt, die alle Spielpraxis
bekommen werden. Die Vorgabe des Saisonzieles lautet dieses Jahr die
internationalen Plätze zu erreichen, damit junge Spieler keine Ausreden haben
nicht nach Kopenhagen zu wechseln. Man möchte eigentlich nur dahin, wo der
Verein vor Jahren schon einmal war mit den Erfolgstrainern Filubenzin und vor
allem Calle del´haye. Auch
wenn einige Vereine in den letzten Jahren vorbeigezogen sind, ist man Optimistisch
diese Lücke zu schließen, oder gar die Vereine zu überholen. Man darf gespannt
sein ob dieses Vorhaben gelingt.
Zügel anziehen!
Der Ball rollt wieder und in Esbjerg wurde gefüllt mehr geredet, als gearbeitet oder geliefert. Nun ist die Saison ja noch lang aber schnell befindet man sich wieder dort, wo man eigentlich nicht mehr hin möchte. Das hat Lerby die Woche über allen Beteiligten auch spüren lassen und die Zügel schnell angezogen. Auch unseren Interviewgast hat Lerby diese Woche ausgesucht, um Ruhe in den Verein zu bekommen.
JydskeVestkysten: Hallo Jacob, du bist zuletzt oft das Thema in den Zeitungen gewesen. Man hat viel über dich geschrieben, aber nicht mit dir geredet und das möchten wir heute ändern. Fangen wir mit der Aussage vom Trainer an, das du wohl der nächste bist, der den Sprung schaffen kann. Was bedeuted dir das?
Jacob Sörensen: Naja es ist wohl erst einmal eine Art Ergbnis aber eben auch nur eine Momentaufnahme. Wir haben ganz viele tolle Jungs jetzt in der Mannschaft, da bin ich nur ein Teil davon.
JydskeVestkysten: Es schien ja auch bereits Angebote gegeben zu haben, die du nicht angenommen hast. Über zu hohe Gehaltsforderungen wurde geklagt, was sagst du dazu?
Jacob Sörensen: Es gab einige interessante und einige unentresannte Angebote und eines aus Kopenhagen. So richtig gepasst hat es bisher noch nicht, da kann ich hier einfach noch genug lernen was mir später hilft. Und zu denn Aussagen aus der Hauptstadt nur so viel, nennen Sie mir einen Grund dort hin zu wechseln, wenn der Verein keine Gründe liefert!
JydskeVestkysten: Gibt es denn Vereine die interessant wären?
Jacob Sörensen: Naja international zu spielen ist schon ein guter Grund aber seinen wir mal ehrlich, die besten Spieler der Welt beweisen sich in den großen vier Ligen Europas und nicht in Dänemark.
JydskeVestkysten: ...und wenn du es dir aussuchen könntest?
Jacob Sörensen: ...muss es ein Verein sein, wo ich mich weiter entwickeln kann. Mir bringt es ja nichts, bei einem Top Verein den Hinter platt zu sitzen.
JydskeVestkysten: Was wird sein, wenn du irgentwann mal auf Esbjerg zurück blickst?
Jacob Sörensen: Ist ist und wird immer mein Zuhause bleiben, wo man mir mein Handwerk beigebracht hat.
Leben in Dänemarks Zeitungslandschaft
Die dänische Superligaen hat Verstärkung bekommen. Zwei neue Trainer haben angeheuert, die man hiermit herzlich Willkommen heißt. Damit sind in Dänemark nunmehr acht der zwölf Vereine mit regulären Trainern besetzt. Einzig Lyngby BK hat einen Interimstrainer. Dieser fühlt sich weiter geehrt, in diesem Wettbewerb mitspielen zu dürfen. Erfreulich ist auch der positive Einfluss der Neuen auf die Zeitungslandschaft: Letzte Saison verfasste meist nur Lyngby einen Artikel pro ZAT. Doch nach einerm ausgestandenen Margen-Darm-Infekt wird Interimstrainer Christian bauch hier wieder aktiv, un wichtges TK mitzunehmen. Nach den ersten beiden ZATs kann man in Lyngby ganz zufrieden sein. Die Heimspiele wurden bisher alle gewonnen. Natürlich reicht das nicht, um besser als im Mittelfeld zu landen, aber die Saison ist ja noch jung und Lyngby wird zu gegebener Zeit schon seine Chance nutzen.
Zwischen Abstellgleis und Ratgeber?
Die Worte von Teammanager Sören Lerby blieben nicht ungehört und in Woche zwei zeigte das Team von Coach Sören Lerby den gewünschten Aufwärtstrend. Trainerteam und vor allem die Fans waren begeistert anhand der gezeigten Leistungen was erstmals wieder seit langer Zeit für ausverkaufte Ränge sorgte, doch nun beginnt eine Zeit wo Experten schon vor Saisonbeginn wahrnend den Finger gehoben haben. Wie weit wird der deutlich verjüngte und noch sehr dünne Kader von Sören Lerby die Wochen der Doppelbelastung von Liga und Pokal überstehen?
Die Antwort dazu finden wir wie immer auf dem Platz, oder vielleicht von unserem heutigen Interviewpartner und dienstältesten Spieler Rudolph Austin.
JydskeVestkysten: Rudolph wie fühlt man sich als Alterspräsident unter den ganzen jugen Wilden?
Rudolph Austin: (lacht) Ich genieße diese Zeit gerade wirklich. Alle Jungs die sie in den Kader hoch gezogen haben sind richtig nette Jungs. Du merkst das sie lernen wollen, sie kleben den Trainern und uns Alten regelrecht an den Lippen wenn wir etwas sagen, das macht viel Spaß.
JydskeVestkysten: Mit 35 Jahren gehst du stark auf das Ende deiner Karriere zu. Hat Sören mit dir schon einmal über deine Zeit danach gesprochen?
Rudolph Austin: Sören redet mit jedem hier, auch mit mit mir aber er weiß inzwischen das ich andere Ziele habe als in sein Trainerteam aufgenommen zu werden.
JydskeVestkysten: ...die da wären?
Rudolph Austin: Ich liebe dieses Land, seine wunderschönen Landschaften und vor allem diese Menschen hier aber nach meiner aktiven Zeit möchte ich zurück nach Jameika, in die Wärme.
JydskeVestkysten: ...dann hoffen wir eichfach das es bis zu diesem Moment nocht etwas dauert, den auch wir haben dich gerne bei uns. Ein anderes Thema, in den nächsten Wochen steigen die Belastungen spürbar an, wie müsst ihr mit dem Thema umgehen?
Rudolph Austin: Es ist ja für ein Profi und das Trainerteam nichts neues, darauf wird sich eingestellt.
JydskeVestkysten: So einfach ist das?
Rudolph Austin: Ja, anders ist es wenn weitere Wettbewerbe dazu kommen aber ein Spiel unter der Woche ist eine angenehme Abwechselung.
JydskeVestkysten: Kommen wir langsam zu Abschluss. Du hast ja schon einiges erlebt, wie empfindest du die aktuelle Situation hier und bist du der Meinung, das ihr euch bis zum Schluß in der Tabellenregion halten könnt?
Rudolph Austin: Also zuerst man merkt die Aufbruchstimmung hier, das motiviert unglaublich aber ob wir nach dem Abstiegskampf wirlich schon so weit sind, werden wohl erst die nächsten Wochen zeigen.
Stabilisierung
Für den Lyngby BK dreht sich aktuell alles um Stabilität: Mit jetzt 15 Punkten hat man Platz 3 inne, nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer und mit vier weiteren Teams im Nacken, die max. drei Punkte weniger auf ihren Konto haben. Ein Auf und Ab wird die Folge sein, von dem man sich aber nicht ablenken lassen sollte. Daher ist es unverändert wichtig, zuhause drei Zähler zu holen und auswärts auf die passende Gelegenheit zu warten, nach oben aufzuschließen. Diese Strategie ist nicht neu und nicht nur Interimstrainer Christian wird diese verfolgen. Mann darf daher auf die nächsten Partien gespannt sein. Es stehen zwar zwei Heimspiele an, aber die trainerlosen Vereine fordern Lyngby BK immer extrem. Daher tut Interimstrainer Christian alles, für gute Stimmung vor solchen Spielen zu sorgen. Denn sind die Spieler nicht motiviert, kann die Partie nur verloren gehen. Damit dürfte auch das zweite Heimspiel gefährdet sein. Also Koflpf frei bekommen!
Stagnation gepaart mit Unfähigkeit!
In Kopenhagen herrscht große Unruhe. Es wird gemunkelt, das der Präsident nicht mehr lange zu halten ist und schnellstmöglich Neuwahlen angesetzt werden. Nachdem diverse Ausfälle zu beklagen waren und man nicht zu den Pokalspielen antreten könne, wurde das Fax an den Verband eine Minute zu spät gesendet. Es stellte sich heraus, das kein Papier eingelegt war. „Soll der Mitarbeiter doch zum Betriebsrat gehen, aber er wird nie wieder ein Fuß auf das Gelände setzen" wird Präsident J. Carlsberg zitiert. Die junge Dame verließ unter Tränen das Gebäude. Daran erkennt man wie sehr der Präsident über seine Mitarbeiter Bescheid weiß. In der Liga läuft es so lala. Man hat sich in Aalborg schon drei Punkte erhofft, kann aber mit dem Unentschieden leben. Wir sind gespannt wie es in der Hauptstadt weiter geht und etwas Ruhe einkehrt.
Die neue Lust auf Esbjerg
Nach der Doppelbelastung der letzten Woche, die die meisten Teams hatten, stehen nun unter der Woche Länderspiele auf dem Programm. Teammanager Sören Lerby hat sich deshalb rechtzeitig aus dem Trainingsbetrieb verabschiedet, um sich alten und möglichen neuen Sponsoren zu widmen.
Anders sieht es für einige Jungs aus dem Team von Lerby aus, die Nationalcoaches Dänemarks haben reichlich nominiert, was Verein und Fans spührbar Stolz mach. So schaut sich Nationaltrainer Kasper Hjulmand erstmals den zuletzt so umworbenen Jacob Sörensen an. U21 Coach Albert Capellas Herms hat Daniel Anyembe eingeladen und U19 Chef Jens Olsen schlug gleich vier mal zu und lud Tobias Stagaard, Jonas Mortensen, Mads Larsen und Patrick Egelund ein. Wie der Verein das bewertet wollten wir gerne wissen und haben deswegen einmal kurz nach gefraft.
JydskeVestkysten: Jimmi diese Woche sind es sechs Spieler, die in die jeweiligen Nationalteams eingeladen worden. Zeigen sich nun die ersten Früchte ihrer Arbeit?
Jimmi Nagel Jakobsen: Das wäre zu leicht. Es zeigt das auch in den letzten Jahren gute Arbeit im Jugendbereich gemacht wurde und wenn du nicht mehr unten drin stehst und befreit aufspielen kannst, zeigt es halt ein anderes Bild.
JydskeVestkysten: Aber es sind alleine vier Jungs in der U19, das ist nicht der Lohn vom Trainerteam?
Jimmi Nagel Jakobsen: Naja sie alle haben die Jungs sicherlich weiter gebracht aber an der neuen Generation wurde ja gerade erst begonnen zu arbeiten.
JydskeVestkysten: An Sörensen sieht man ja welche Aufgabe Esbjerg als nächstes bewältigen muss, die Jungs wollen International spielen. Würde ein Internationaler Startplatz Talente hier länger binden?
Jimmi Nagel Jakobsen: Also um unter die ersten Fünf zu kommen wird es noch verdammt viel Arbeit benötigen, aber wir sind gewillt hier viel zu arbeiten. Einen Spieler wie Jacob zu halten wird aber auch dann fast unmöglich, dazu reicht ein Blick auf die Fünfjahreswertung.
JydskeVestkysten:...ist den da irgendwann Besserung in Sicht?
Jimmi Nagel Jakobsen: Das ist ein langjähriger Prozess an dem es zu arbeiten gilt.
Zwischen Skagerrak und dänischer Seenplatte
Eines ist die dänische Superligaen dieser Tage auf jeden Fall nicht, langweilig. Das es in Kopenhagen beim FC zuletzt gekrieselt hatte war ja zu sehen aber das was jetzt passierte um Trainer Kazmarek, ist sicherlich eine faustdicke Überraschung. Darauf angesprochen sagte Esbjerg Coach Sören Lerby "Für die Roten freut es mich, hoffentlich bekommt er den Pott da wieder Flott. Außerdem heißt es für uns wenn die Jungs die Kurve kriegen, einmal mehr entspannt mit dem Bus als mit dem Flieger zu Spiel."
Die nächsten Wochen und Spieltage haben es in sich für das junge Team in Esbjerg und wir wollten mal mit jemanden sprechen, der den Verein zwar kennt, aber auch den nötigen Abstand hat.
JydskeVestkysten: Hallo Michael, schön das du etwas Zeit für uns hast. Es passiert derzeit einiges in der dänischen Liga, wie nimmst du es auf?
Michael Schjöngerg: Wenn noch 1-2 dazu kommen würden als eine Art Aufbruchstimmung.
JydskeVestkysten: Zuletzt Aalborg, davor dein Jugendverein aus Esbjerg haben auf der Komandobrücke reagiert. Wann können diese Teams oben mit angreifen?
Michael Schjöngerg: Das wird Jahre dauern, dafür sind die Vereine von Odense, Frem und vor allem Christiania zu stark.
JydskeVestkysten: Frem und der SC spielen nun in deiner alten Heimat. Was erwartest du?
Michael Schjöngerg: Tollen Fußball, Lerby zieht mit seinen jungen Wilden ein sehr laufstarken Angriffsfußball auf. Wenn du hier was holen möchtest, musst du über die Schmerzgrenze gehen.
JydskeVestkysten: Gefällt dir was du da siehst?
Michael Schjöngerg: Mir gefällt das Jugendprogramm und wie Lerby das belebt und nutzt. Alles andere wird sich später zeigen, er hat schön öfter von Ruhestand in einem Verein gesprochen.
JydskeVestkysten: Eine Frage zum Abschluss noch Michael. International muss man lange blättern, bis das Königreich Dänemark auftaucht. Was muss passieren, damit sich das ändert?
Michael Schjöngerg: Wenn du Erfolg haben willst musst du dahin schauen wo Erfolg ist uns abwiegen, was du davon übernehmen und dir leisten kannst. Vorbilder gibt es im Fußball genug!
Lyngby im Stress
Die dänische Superligaen ist im Aufwind, sind doch aktuell neun der zwölf Mannschaften mit Trainern am Start. Interimstrainer Christian freut dies. Nach einer Panne in der Qualifikation zur Europa League startete der Lyngby BK durch und hat gute Chancen, diese erste Runde zu überstehen. Auch in der Liga warten große Aufgaben. Mit dem am nächsten ZAT stattfindenden 2. ZAT der DBU Pokalen ist Lyngby BK wieder dreifach aktiv und folglich im Stress. Denn die Erwartungen sind hoch. Mit Lyngby BK will Interimstrainer Christian national möglichst gut abschneiden. International geht es darum, Punkte für die 5-Jahreswertung der UEFA zu holen, in der Hoffnung, dass für Dänemark mehr und bessere Startplätze herausspringen. Hohe Erwartungen und Stress sind Faktoren, die dem Team zu mehr und bessere Leistung antreiben kann, aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Wir werden sehen, was für den Lyngby BK am Ende zutrifft.
Alles auf Null!
Nach den Chaoswochen in Kopenhagen, ging es mit dem Trainerwechsel nach Aalborg ganz schnell. Kazmarek wollte nur noch raus und da kam das Angebot des Ex Meisters gerade recht. „Die Mannschaft steht schlechter da, als Sie tatsächlich ist“ wird der neue Trainer zitiert. Das Ziel ist, so schnell wie möglich die Abstiegsplätze zu verlassen und etwas Stabilität in die Truppe zu bekommen. Wie es geht sieht man in Esbjerg. Eine junge Mannschaft auf dem Weg nach oben. „ Da wollen wir hin und wenn es geht noch etwas weiter. Es benötigt etwas Zeit und man werde nichts überstürzen.“ Man hat eine ausgeglichene Mannschaft zusammengestellt, und
einige Aufstiegshelden behalten. Zu diesem Zeitpunkt kann man sagen, das einige unglückliche Niederlagen dabei waren, was man auf die Nervosität und Unerfahrenheit einiger Spieler zurückführen kann. Das sollte sich aber nun ändern. „Wenn man sich die Karte von Dänemark anschaut ist Aalborg ganz oben und da will man auch in der Tabelle stehen“.
Neue Besen kehren gut....gilt das auch in Esbjerg?
Überraschung in Esbjerg! Der Sportvorstand hat ein, in der dänischen Fußballwelt, völlig unbekannten Trainer verpflichtet. Hansakogge86 übernimmt ab sofort auf der Trainerbank. Viele Experten waren sich eigentlich einig: Esbjerg wird bis Saisonende mit der Intermislösung - dem Trainer der A-Jugend - weiter machen und erst zur neuen Saison einen neuen Cheftrainer vorstellen. Aber Sportdirektor Knut Hansen erklärte die Verpflichtung auf der heutigen PK wie folgt: "der neue Trainer soll jetzt die Gelegenheit nutzen den aktuellen Kader genau zu beobachten und somit in der Lage sein, Verbesserungsvorschläge für die neue Saison machen zu können. Hansakogge86 hat unser volles Vertrauen, deshalb auch einen Vertrag über das Saisonende hinaus." Der neue Trainer verkündete auf der PK auch direkt einen strammen Fahrplan für die kurze Trainingsphase bis zu den nächsten Spielen: "Es geht noch heute auf zu einem Kurztrainingslager auf die Insel Fanø. Die kurze Anfahrt und die idealen Bedingungen dort ließen mich nicht lange zögern. Es wird ein Mix aus Strandläufen und Wellness für die Spieler geben. Wir wollen die Saison so erfolgreich wie Möglich beenden und jeder Spieler darf sich für einen Vertrag in der nächsten Saison empfehlen". Auf die Frage wie sehr Hansakogge86 denn die dänische Liga kennt, kam eine überraschende Antwort:" Ehrlich gesagt, gar nicht. Aber durch intensive Analysen in den nächsten Wochen werden mein Trainerteam und ich uns reinkämpfen. Kämpfen ist im Übrigen auch das, was ich von meiner Mannschaft sehen will." Die Fans dürfen also gespannt sein.
Die Meisterschaft sichern sich andere
Der Lyngby BK untet Interimstrainer Christian hat sich diese Saison bisher ganz gut geschlagen. Offiziell gehört man zu den bier potentiellen Meisterschaftsanwärter, denn zusammen mit Christiania FC und Frem København liegt man mit 48 Punkten nur drei Zähler hinter dem aktuellen Tabellenführer FC Nordsjælland. Im Viertelfinale der DBU Pokalen hatte der Tabellenführer den Kürzeren gezogen, nun bietet sich die Möglichkeit zur Revanche an. Doch der Lyngby BK ist nicht gewillt, dieses Heimspiel zu verlieren. Zu viel steht auf dem Spiel. Auch wenn das Team von Interimstrainer Christian das niedrigste Rest-TK der Meisterschaftsanwärter hat, muss man sich nicht verstecken. Mit der richtigen Strategie wird sich der Lyngby BK zur Wehr setzen und die eigenen Ambitionen verteidigen, auch wenn es am Ende vermutlich nicht ganz reichen wird.
Esbjerg's Fans wollen mehr als nur graue Maus im Mittelfeld!
Esbjerg fB hat die ersten 3 Spiele unter dem neuen Coach Hansakogge86 absolviert. Eine ausgeglichene Bilanz (1 Sieg / 1 Unentschieden / 1 Niederlage) steht zu Buche. "In Ordnung" kommentierte der neue Trainer diese Bilanz kurz und knapp. "In Ordnung" ist auch die derzeitige Situation in der Tabelle. Mit dem Abstiegskampf wird Esbjerg wohl nichts mehr zu tun haben in den letzten Spielen. Ganz anders die Lage mit Blick auf die internationalen Plätz. Hier befindet sich die Mannschaft in Schlagdistanz zu den Europa League Qualifikations Plätzen. "Natürlich schielen wir mit einem Auge nach oben, aber es ist nicht das vorrangige Ziel", so Hansakogge86 auf die Frage ob in dieser Saison noch mehr geht als "gesichertes Mittelfeld". Wenn man sich jedoch die Stimmungslage der Fans nach dem letzten Sieg anhört, kling dies schon ganz anders. Viele wollen raus aus dem "graue Maus" Image und schwelgen in Erinnerung an vergangene (erfolgreiche) Zeiten. Es bleibt also spannend in Esbjerg und die Saison kann doch noch ganz unerwartet zu einer richtig erfolgreichen werden. Wir berichten...
Favorit auf die Meisterschaft ist der FC Nordsjælland
Glaubte man in Lyngby noch vor kurzem, man könne um die Meisterschaft mitspielen, so dürfte sich dieser Traum ausgeträumt haben. Obwohl man nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer und dem Zweitplatzierten liegt, ist es fast unmöglich, noch den ersten Tabellenplatz zu erobern. Diese Ehre liegt wohl beim FC Nordsjælland, der aufgrund der hohen Reserven den Titel sicher nach Hause bringen sollte, es sei denn, man leistet sich einen NMR. Sicher ist für die Mannschaft unter Interimstrainer Christian, dass der Lyngby BK auch nächste Saison wieder international spielen wird. Es bleibt abzuwarten, ob man in der Qualifikation zur Europa League oder direkt in den Playoffs starten wird. Letztes ist am Wahrscheinlichsten: Zwar wird der Lyngby BK wohl nicht den dritten Tabellenplatz erobern, aber da das Endspiel in den DBU Pokalen Frem København (aktuell Dritter) gegen Lyngby BK (aktuell Vierter) heißt, wird man sich entweder über den Ligapokal oder - da Frem København sowohl über die Liga wie auch den Ligapokal in den Playoffs starten kann, diesen Startplatz weitergereicht bekommen.
Klassenerhalt in Esbjerg unter "Dach und Fach"
Während die Esbjerger Fans aufgrund der erfolgreichen letzten Spiele von Europa träumen, gibt man sich seitens Sportvorstand und Trainer etwas zurückhaltender. "Wir haben den Klassenerhalt Dank zuletzt toller Heimspiele unter Dach und Fach gebracht. Darüber sind wir sehr glücklich und können nun für die nächste Saison planen." so ein zufriedener Sportvorstand. "In Esbjerg wird auch nächste Saison 1. Ligafußball zu sehen sein", freute sich der Sportvorstand Knut Hansen stellvertretend für die ganze Region. Auf die Frage nach den Chancen nächstes Jahr in die Europaleague zu kommen, wagte sich auch Trainer Hansakogge86 nur vorsichtig aus der Deckung: "Wir haben es in der eigenen Hand. Wir müssen mit voller Konzentration in die letzten Spiele gehen, dürfen nicht von den Träumen leben, sondern müssen ehrlichen Esbjerger Fußball auf den Platz bringen". Aus Esbjerger Sicht bleibt also zu hoffen, endlich die eklatante Auswärtsschwäche zu beseitigen. Dann könnte aus einem Traum Wirklichkeit werden...