Es sind die ersten Sonnenstrahlen, die durch die dickenWolken der letzten Wochen gebrochen sind. Mit viel Leidenschaft konnten dieRotweißen die Hauptrunde der Europa League erreichen und das Umfeld etwasgnädiger stimmen, etwas Ruhe ins Umfeld bringen. Dennoch ist man noch nichtwieder zufrieden, was natürlich auch die Spieler wissen. Einen denn man gerne dafürin den Fokus stellt und der auch erst seit dieser Saison das Vertrauen vonTrainer Sören Lerby genießt ist der erst 17-jährige Matthias Sanchez Eriksen,der heute auf der Pressekonferenz zu Gast ist.
Ekstra Bladet: Matthias es gibt viele Menschen die die aktuelleSituation an deiner Person fest machen. Wie gehst du damit um?
Matthias Sanchez Eriksen: Wir haben sicherlich noch nicht denErfolg, den wir im letzten Jahr hatten aber es sind auch drei Wettbewerbe, diewir dieses Jahr spielen, das vergessen viele von den so genannten Experten.
B.T.: Diese Expertensagen ja immer wieder das es ein Fehler ist, einen 17-jährigen ins Tor zustellen. Wie ist da deine Meinung?
Matthias Sanchez Eriksen: Was erwartest du den jetzt da füreine Antwort? Außerdem musst du diese Frage dem Trainer stellen und der beantwortetsie dir doch jede Woche auf das Neue oder.
Berlingske: Hast du den etwas Mitgefühl mit Pavel Pajza dendu abgelöst hast?
Matthias Sanchez Eriksen: Wir spielen ja nun einmal auf einerPosition die nicht doppelt oder dreifach besetzt werden kann. Diesem Wettbewerbstellst du dich sofort, wenn du Keeper wirst. Pavel ist ein feiner Kerl und hatviel für den Verein und jetzt auch für mich getan aber ich würde lügen, wennich sagen würde, ich setze mich freiwillig auf die Bank.
Veijle Amts Folkeblad: Mit Lundrim hat ja schon einer denSprung in die dänische Nationalmannschaft geschaft, bist du der nächste?
Matthias Sanchez Eriksen: Das ist schwer zu sagen, weilDänemark schon immer klasse Torhüter hervorgebracht hat. Ich beschäftige michauch noch nicht damit, genieße lieber jede Minute die ich spielen darf undsauge alles auf, was man mir beibringen will.
Jyllands Posten: Derzeit sitzt ihr noch tief in denAbstiegsrängen fest, wann könnt ihr euch da befreien?Matthias Sanchez Eriksen: Ich hoffe natürlich bald aber daswird nicht leicht, dessen sind wir uns bewusst!